• Viola

"Eine Liebeserklärung an die Geburt" - der wunderbare Ratgeber für werdende Eltern

Anzeige* Genau vier Seiten hat Sonja Kirste mit ihrem Ratgeber „Eine Liebeserklärung an die Geburt“ gebraucht, um mich zum Weinen zu bringen. Vier Seiten, in denen sie von der schweren Entbindung ihres ersten Kindes erzählt und davon, wie verloren Mutter und Tochter wenige Stunden nach der Geburt waren. Und da waren sie wieder: All die Emotionen, die auch ich nach der Geburt meiner ersten Tochter gefühlt habe. Tief vergraben und ein wenig von der Zeit überdeckt, aber nie ganz geheilt. Was hätte ich dafür gegeben, damals so einen großartigen Ratgeber zu haben, wie Sonja ihn jetzt veröffentlicht hat.


Respekt für die Individualität jeder Geburt

Keine Geburt ist wie die andere und was für eine werdende Mutter funktioniert, kann für die andere unmöglich sein. Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch „Eine Liebeserklärung an die Geburt“ und ist auch der Grund, warum ich das Buch so gut finde. Hier wird werdenden Eltern nicht gesagt, wie eine Geburt „richtig“ abzulaufen hat. Es gibt keinen erhobenen Zeigefinger im Bezug auf verschiedene Entbindungsmöglichkeiten. Ein schlechtes Gewissen schon durch die Form der Geburt als Mutter versagt zu haben, wird es hier nicht geben.


Das Buch ist tatsächlich ein Rat-Geber. Ein knapp 200 Seiten langes Herzensprojekt, das aufklärt, Angebote macht und Ängste nimmt. Ein erstes Exposé entstand bereits 2016 nach der Geburt ihrer zweiten Tochter. Nach ihrer ersten traumatischen Geburtserfahrung entschied sich Sonja dieses Mal für eine Hausgeburt. Sie wurde mit einer wunderschönen Geburt belohnt die ihr zeigte, dass Schmerzen und Fremdbestimmung eben nicht dem Kind zuliebe ausgehalten werden müssen. Vielmehr geht es darum, das große Spektrum der Geburtsmöglichkeiten zu kennen und dann eine selbstbestimmte Entscheidung für den persönlich richtigen Weg zu finden. So wurde nicht nur ein zweites Kind, sondern auch die Idee für dieses Buch geboren.


Raus aus der Kopfblase, rein ins Fühlen

„Eine Liebeserklärung an die Geburt“ liest sich wie der Austausch zwischen Freundinnen: Ehrlich, offen und ohne Vorbehalte gegenüber verschiedenen Geburtsoptionen. Hier geht es nicht darum, werdende Mütter in eine bestimmte Richtung zu drängen. Vielmehr sollen sie bestärkt werden in ihrem Bauchgefühl und all den feinen Antennen, die wir Frauen im Bezug auf unser Baby auch vor dessen Geburt schon entwickelt haben. Und die gibt es - wir haben sie nur viel zu oft unter stundenlanger Internet-Recherche und der Fokussierung auf mögliche medizinische Herausforderungen verschüttet. Natürlich ist es wichtig, diese Dinge im Auge zu behalten. Aber dennoch dürfen sich werdende Mütter erlauben, neun Monate lang voll guter Hoffnung zu sein.


Das Inhaltsverzeichnis liest sich denn auch wie ein wunderbares Versprechen auf Kapitel voller Mitgefühl, Liebe und Vorfreude: Vom Zauber des Kinderkriegens, Loslassen und Urvertrauen, Die Kraft der guten Gedanken sowie Natürliche Geburten und sanfte Kaiserschnitte sind nur einige der Inhalte, auf die man sich als werdende Mama freuen kann. Natürlich sind alle Themen zudem solide recherchiert und sachlich aufbereitet. Schließlich berichtet Sonja nicht nur aus ihrer eigenen Erfahrung als Mutter, sondern hat durch ihren beruflichen Hintergrund als Journalistin auch einen hohen fachlichen Anspruch.


Sonja Kirsten Liebeserklärung Geburt
Photo: Conny Gutschalk

Schmunzeln musste ich auch beim Kapitel Warum du nach der Geburt nicht aussehen musst, wie Kate Middleton. Ganz ehrlich, es war überfällig, dass jemand an der Stelle mal den Druck rausnimmt. Ist ja schön, wenn sich einige Prominente kurz nach der Entbindung als strahlende Übermütter mit Kleidergröße 36 präsentieren. Die Realität ist es aber meistens nicht! Ich habe selber vier Kinder geboren und war froh, wenn ich es mit hängenden Haaren und schlürfenden Schrittes in den Frühstücksraum geschafft habe. Mein Make-up habe ich bei der zweiten Geburt schon gar nicht mehr ins Krankenhaus mitgenommen

Eigene Bedürfnisse ernst nehmen


Mit jeder Geburt wird auch eine Mutter geboren. Das dürfen wir Frauen nie vergessen. Hauptsache dem Kind geht es gut ist eben nur die halbe Wahrheit. Auch der Mutter muss es gut gehen, sowohl während der Geburt als auch danach. „Eine Liebeserklärung an die Geburt“ bestärkt Eltern darin, einen selbstbestimmten Weg zu gehen. Informiert zu sein und aufgeschlossen gegenüber all den vielen Möglichkeiten, die es mittlerweile bei der Geburt eines Kindes gibt. Mit einer verlässlichen Hebamme an der Seite und diesem wunderbaren Ratgeber haben Eltern all das Wissen zur Verfügung, das sie für ihre individuelle Geburtsentscheidung brauchen.


Ich wünschte, Sonja hätte ihr Buch schon vor vielen Jahren geschrieben. Dann wären mir und vielen anderen Frauen einige negative Erfahrungen erspart geblieben. Wer jetzt schwanger ist oder kurz vor der Entbindung steht, dem sei dieser wunderbare Ratgeber aus tiefster Überzeugung ans Herz gelegt. Für 22€ erhält man hier alles, was rund um die Geburt wichtig und wissenswert ist aus erster Hand. Wie schreibt Sonja so schön: Die Geburt deines Kindes kann das beste Erlebnis deines gesamten Lebens werden. „Eine Liebeserklärung an die Geburt“ hilft dir dabei, genau dieses unvergessliche Erlebnis erfahren zu dürfen.

Über diesen Link landest du direkt auf der Seite des Cardo Verlags. Dort bekommst du weitere Infos und kannst das Buch ab dem 8.5.2022 auch sofort bestellen.

Es lohnt sich - versprochen!



49 Ansichten0 Kommentare