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Bulimielernen und Lehrpläne: Aus diesen 5 Gründen verzweifelt Tina Ruland an unserem Schulsystem

Ab 30.März ist Schauspielerin Tina Ruland, 56, in der Fortsetzung von Manta, Manta 2 wieder im Kino zu sehen. Doch so geölt wie im Film läuft es in der Schule ihrer beiden Söhne nicht. In meinem Podcast "Prominente für Bildung" ärgert sich die zweifache Mutter über ein Schulsystem, das den Kindern von heute absolut nicht gerecht wird. 5 Ärgernisse, die wohl alle Eltern von Schulkindern nachempfinden können:

  1. „Der Fisch stinkt immer vom Kopf her!“

Für Tina Ruland ist klar: „Wenn in den Führungsetagen der Politik Menschen sitzen, die sich überhaupt nicht mit Familien und Schule auskennen - wer soll denn da was ändern?“ Ihrer Meinung nach müsste gerade in der Bildungspolitik echte Kompetenz vor Postengerangel stehen. Nur so können endlich die Veränderungen angegangen werden, die unser Schulsystem dringend braucht.


2. „Wir produzieren nur noch Fachidioten!“


Tina Rulands älterer Sohn macht gerade sein Abitur in Berlin. In seinen bisherigen Schuljahren hat er zwar fachlich einiges gelernt, aber für ihr Empfinden leider kaum etwas, das ihn zu einem eigenständigen Leben befähigt. Ihr Fazit: „Die Kinder können irgendwelche biologischen Details bestimmen. Aber sie können keinen Nagel mehr in die Wand schlagen. Da fehlt doch die Lebenskompetenz!“

3. „Wir brauchen eine komplette Reform der Lerninhalte.“


Als Schauspielerin hat Tina Ruland schon einiges erlebt und stellt doch rückblickend fest: „Die Schule hat mir dabei kaum geholfen. Wirklich sinnvoll war für mich nur Englisch als Fremdsprache. Ich habe nie gedacht: Jetzt kann mich nur noch die Sinuskurve retten!“ Umso wichtiger findet sie es, dass die Lerninhalte komplett auf den Prüfstand gestellt werden. Kann das weg, oder ist es heutzutage noch nützliches Wissen? Hier sollte Tina Rulands Meinung nach dringend auf lebensnahe Kompetenzen statt auf verstaubte Inhalte gesetzt werden.




4. „Schlimm, mein Sohn macht nur Bulimielernen!“

Für Hobbys, Freunde und Freizeit bleibt Tina Rulands Abiturient seit langem schon keine Zeit mehr. Viel zu sehr wird er von Klassenarbeiten und anstehenden Abiturklausuren in Anspruch genommen. Was Tina Ruland dabei besonders erschreckt: "Mein Sohn sagt mir, ich mache Bulimilernen: Rein damit, rauskotzen und wieder vergessen. Klar, dass das nicht nachhaltig ist.“ Dabei sollte die Schule doch eigentlich lebenslanges Lernen fördern.


5. „Wir brauchen eine Gemeinschaftsschule bis Klasse 10!“

Jedes Kind lernt anders und jedes in seinem Tempo. Für Tina Ruland ist das bei einer frühen Aufteilung der Schüler in die Oberschule aber gar nicht möglich: „Ich finde es nicht gut, dass Kinder schon nach der vierten oder sechsten Klasse in ein Muster gepresst werden. Ich würde mir eine Gemeinschaftsschule bis zur 10. Klasse wünschen.“ Denn auch bei ihren Söhnen hat sie gemerkt, wie unterschiedlich Kinder sein können. Und dass viele Fähigkeiten einfach ein wenig Zeit brauchen, um sich zu entwickeln. Die Schule von heute trägt nicht dazu bei, die Individualität unserer Kinder optimal zu fördern. Auch das sollte von der Bildungspolitik endlich gesehen und verbessert werden.


Was Tina Ruland sonst noch über unser Schulsystem sagt und warum ihre beiden Söhne unterschiedlicher nicht sein könnten erfahrt ihr im Podcast „Prominente für Bildung“.

Hier spreche ich jede Woche mit einem neuen prominenten Gast (und Elternteil) über Schule, Bildung und "all das, was unsere Kinder wirklich für ihr Leben brauchen". Neue Folgen gibt's jeden Donnerstag kostenfrei auf allen gängigen Streaming-Plattformen, z.B. Apple Podcast.

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